Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) beobachtet die Gründungen durch Migranten erfreut, denn sie werden für die deutsche Wirtschaft zunehmend unverzichtbar. Deutschland wird nach Einschätzung des DIHK alleine durch die alternde Bevölkerung bis 2050 rund 700.000 Selbständige verlieren. Der DIHK rechne damit, dass Existenzgründer mit Migrationshintergrund in diesem Jahr bis zu 100.000 neue Arbeitsplätze schaffen werden. Jeder Migrant, der sich in die Selbständigkeit wage, schaffe zusätzlich etwa eine halbe Stelle. Dabei beobachten die Industrie- und Handelskammern, dass Migranten die Gründung sehr genau angehen: Sie sind nicht schlechter und nicht besser vorbereitet als Deutsche. Das kaufmännische Rüstzeug beherrschen sie sogar etwas besser.
Gründungsinteresse von Migranten wächst
16.02.2012
Immer mehr Jungunternehmer in Deutschland haben ausländische Wurzeln.
Quelle: DIHK v. 13.01.2012